Zinserhöhung und Insolvenzen

Kurzmeldungen:

North Channel Bank insolvent, Silvergate Capital kurz vor der Pleite. Solarauto-Desaster: Lightyear ist genauso insolvent wie Sono Motors.

Personalabbau im großen Stil und das im Silicon Valley:

Allein im Januar ’23 wurden bereits 60 000 Stellen bei den großen Techies gestrichen. Google soll nun laut Hedgefondsmanager Chris Hohn weitere 28000 Mitarbeiter entlassen.

Zinserhöhungen sind ausgemachte Sache

Trotz der Meldung von Lael Brainard, Vizechefin der Fed (Amerikanische Notenbank), die Zinsen sanfter steigen zu lassen, halte ich es für zu verfrüht. Wie ich schon hier ein erstes Mal darauf eingegangen bin, ist es notwendig, die Zinsen mindestens um einen längeren Zeitraum über der Teuerungsrate zu halten, da die Auswirkungen der Zinserhöhung jeweils bis zu 2 Jahren verzögert auftreten können. Senken die Notenbanken den Zinssatz zu früh, schnellt die Inflationsrate wieder nach oben. Das will keiner.

Christine Lagarde, Ihrerseits Präsidentin der EZB, hat die notwendige Vorgehensweise bereits verstanden, ebenso die BoE (Bank of England). Beide werden den Zinsatz am 02.02.23 wieder um 50 Basispunkte anheben. Natürlich muss man dagegen halten, dass ein zu starkes Ansteigen des Refinanzierungssatzes die teils noch gut funktionierende Wirtschaft abwürgt.

Nicht ganz einfach.

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